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Strukturelle Krisen der frühen englischen Stuart-Herrschaft

Chancen und Grenzen der Herrschaftsausübung

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Tobias Schmuck

Welche Möglichkeiten zur Ausübung königlicher Politik bestanden während der Herrschaft der ersten beiden Stuart-Könige nach der britischen Kronunion (1603-1642)? Diese Monographie geht dieser Frage in vier grundlegenden Kategorien der politischen Geschichte nach. Neben der Erörterung der Ausgangslage stellt die Arbeit die einzelnen Positionen der politisch relevanten Faktionen und ihr segmentales Überlappen vor. Die sogenannte puritanische Revolution erscheint durch diese strukturelle Betrachtung als Folge unüberwundener, aber nicht unüberwindbarer Differenzen, die den Kontrahenten schon institutionell vermittelt wurden. Zur Eskalation eines langjährigen Konfliktes kam es letztlich durch das beidseitige und rücksichtslose Insistieren auf überzogenen Machtansprüchen.
Aus dem Inhalt: Tudor- und Stuart-Ära – Common Law – Englisches Staats- und Finanzrecht um 1600 – Parlamentarismus – Außenpolitik – Kirchenpolitik – Puritanismus – Revolutionstheorie – Bürgerkrieg – Siedlung in Nordamerika.