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Schadenswiedergutmachung über anwaltliche Schlichtungsstellen

Rechtsökonomische Analyse eines Modellprojekts

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Andre Knoerchen

Das Ziel der Arbeit ist die rechtsökonomische Analyse eines Modellprojekts zur Schadenswiedergutmachung im Strafverfahren unter Einbeziehung neutraler Rechtsanwälte. Im Mittelpunkt stehen die Verhandlungssituation von Beschuldigten und Geschädigten und die Chancen der vom Modellprojekt angebotenen Verhandlungshilfe. Die Anreize von Schlichtern, Anwälten, Staatsanwälten und Richtern werden in ihrer Bedeutung für das Modellprojekt analysiert und die Ergebnisse den bisherigen empirischen Daten gegenübergestellt. Die Arbeit zeigt die Fehlanreize, aber auch die Möglichkeiten der anwaltlichen Schlichtung im Strafverfahren auf. In methodischer Hinsicht erweist sich die ökonomische Analyse des Rechts hier an einem konkreten Beispiel als geeignetes Mittel, komplexe Strukturen im Recht zu untersuchen.
Aus dem Inhalt: Die ökonomische Analyse des Rechts – Schadenswiedergutmachung im Strafverfahren – Anreizstrukturen in rechtlichen Institutionen – Das Modellprojekt «Ausgleich e.V.» – Verhandlungstheorie – Wiedergutmachung und Mediation – Recht und Verhalten – § 46a StGB – Die Evaluation von Modellprojekten.