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Dialogische Prüfungsforschung

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Peter Krope

Wer Prüfungen untersucht, kann nicht übersehen, dass ihre Krise nicht zuletzt die Krise eines überholten, weil am frühen natur- wissenschaftlichen Vorbild orientierten Denkens ist. Diese Be- trachtungsweise ist das Ergebnis einer Konfrontation des für die moderne Prüfung massgeblichen Wissenschaftsverständnisses mit dem Wissenschaftsverständnis Kants. Indes gebieten zeitgenössische erkenntnistheoretische Überlegungen sowohl, über Kant hinauszu- gehen, als auch, gesicherte Inhalte der neopositivistischen Positionen zu bewahren. Methodisch-systematische Bemühungen um die Prüfung, mit diesem Anspruch unternommen, werden als dialogische Prüfungsforschung bezeichnet. Sie beruhen auf einem Denken, das dem Dialog in der Kommunikationsgemeinschaft entscheidende Bedeutung im Erkennen beimisst.
Aus dem Inhalt: Prüfen als Erkennen - Prüfungen in der Leistungs- gesellschaft - Das Trilemma der traditionellen Prüfung - Perspektiven einer dialogischen Prüfungsforschung.