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Die Sorgeerklärungen gemäß § 1626a I Nr. 1 BGB

Unter besonderer Berücksichtigung ihrer Rechtsnatur

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Friderike Weiß

Mit den in § 1626a I Nr. 1 BGB geregelten Sorgeerklärungen hat der Gesetzgeber einen neuen Typus privatautonomer Erklärungen in das BGB eingefügt. Dies wirft die Frage nach deren Rechtsnatur auf. Das Ziel dieser Arbeit ist eine differenzierte Auseinandersetzung mit der Rechtsnatur der Sorgeerklärungen, die sowohl den verfassungsrechtlichen Hintergrund als auch die unterschiedliche Ausgangslage von Mutter und Vater mit einbezieht. Hierzu wird der Rechtsvorgang der Entstehung des gemeinsamen Sorgerechts aufgeschlüsselt und geklärt, in welchem Verhältnis das gemeinsame Sorgerecht hierbei zum Elternrecht steht. Die Untersuchung berücksichtigt zudem das Rechtsverhältnis der (später) gemeinsam sorgeberechtigten Eltern zueinander und zeigt die praktischen Auswirkungen der gewonnenen Qualifizierung am Beispiel des geschäftsunfähigen Elternteils.
Aus dem Inhalt: Impulse und Gründe für die Wahl der Sorgeerklärungen – Analyse der elterlichen Sorge als angestrebte Rechtsfolge – Analyse der privatautonomen Gestaltungsfreiheit der Eltern im Bereich der Ausübung der elterlichen Sorge – Analyse der Sorgeerklärungen gemäß § 1626a I Nr. 1 BGB.