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Anfänge der Jüngeren Tyrannis

Vorläufer und erste Repräsentanten von Gewaltherrschaft im späten 5. Jahrhundert v. Chr.

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Ivan Jordovic

In einer Epoche, in der die griechische Welt große Umwälzungen erfährt, erscheint die Jüngere Tyrannis innerhalb nur weniger Jahre. Um dieses fast plötzliche Aufkommen von Gewaltherrschaften zu erklären, befaßt sich diese Monographie mit der Bedeutung der zeitgenössischen Entwicklungen für die Anfänge der Jüngeren Tyrannis. Auf diese Weise wird sowohl die Bedeutung dieser Entwicklungen neu bewertet als auch aufgezeigt, daß trotz unbestreitbarer lokaler Eigentümlichkeiten ebenso Berührungspunkte zwischen den einzelnen Vorläufern und Vertretern der Jüngeren Tyrannis bestehen. Anhand der Untersuchung konkreter Fälle wird demonstriert, daß die Beurteilung des Verhältnisses, das einzelne Protagonisten der Jüngeren Tyrannis zur Willkürherrschaft hatten, in entscheidendem Maße zu revidieren ist. Ferner wird dargelegt, daß der Tyrannentopos das antike und moderne Verständnis der Tyrannis nachhaltig beeinflußt hat.
Aus dem Inhalt: Der Krieg – Die Sophistik – Das Recht des Stärkeren – Die Jugend – Der Tyrannentopos – Die sozialen Gegensätze – Alkibiades – Die «Dreißig» – Hermokrates – Dionysios I. – Lykophron von Pherai – Klearchos.