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Zulässigkeit der Förderverträge der Nachwuchsleistungszentren der Fußball-Bundesligavereine nach dem Berufsbildungsgesetz

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Holger Theurich

Zur Förderung des Nachwuchses sind die Vereine der Fußball-Bundesliga verpflichtet, Nachwuchsleistungszentren einzurichten. Dabei werden auch Förderverträge mit den Jugendlichen abgeschlossen, die die gegenseitigen Rechte und Pflichten regeln. Die Arbeit untersucht, ob diesbezüglich ein Ausbildungsvertrag nach dem Berufsbildungsgesetz vorliegt. Ein Schwerpunkt bildet dabei die Prüfung anderer Vertragsverhältnisse gemäß § 26 BBiG neue Fassung (§ 19 BBiG alte Fassung bis zum 31.03.2005), die in der Praxis bislang im Gegensatz zu Verträgen in anerkannten Ausbildungsberufen nur eine untergeordnete Rolle spielten. Weiter wird die Frage untersucht, ob ein Verbot des Abschlusses eines Fördervertrages und von Ausbildungsverträgen mit Minderjährigen in nicht anerkannten Ausbildungsberufen verfassungsgemäß ist. Ergänzt wird die Arbeit durch die Darstellung der Ergebnisse einer Umfrage bei den Bundesligavereinen und bei 310 Nachwuchsspielern.
Aus dem Inhalt: Anwendbarkeit des Berufsbildungsgesetzes auf Förderverträge der Fußball-Bundesligavereine – Bedeutung und Reichweite des § 26 BBiG neue Fassung (§ 19 BBiG alte Fassung bis zum 31.03.2005) – Fußball als Ausbildungsberuf – Konsequenzen der Anwendung des § 26 BBiG neue Fassung für die Förderverträge – Prüfung der Verfassungsmäßigkeit eines Verbotes des Abschlusses eines Ausbildungsvertrages gem. § 26 BBiG neue Fassung und eines Fördervertrages mit einem Minderjährigen.