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Sozialverwaltung im aktivierenden Staat

Die Reform der Sozialverwaltung zwischen Aufgabenkomplexität, bundesstaatlichen Rahmenbedingungen und Effizienzanforderungen am Beispiel des Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung in Rheinland-Pfalz

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Dieter Puschke

Das Buch arbeitet den organisatorischen Wandel der Landessozialverwaltung von Rheinland-Pfalz stellvertretend für die Veränderungen in den Sozialverwaltungen der Länder auf. Auf diese Verwaltungen wirken die seit den 1990er Jahren neuen Sichtweisen von Rolle und Aufgabe des Staates hin zum aktivierenden Staat ebenso ein wie die Veränderungen des Sozialrechts bei der sozialen Entschädigung, im Behindertenrecht, bei der Sozial-, Kinder- und Jugendhilfe sowie im öffentlichen Gesundheitsdienst und den Heimaufsichten. Die Entstehung und Veränderung dieser Sozialrechtsgebiete bis heute und ihr Einfluss auf die Sozialverwaltungen von Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt ist ein Schwerpunkt dieser Arbeit. Am Beispiel der Sozialverwaltung von Rheinland-Pfalz wird dargestellt, wie der organisatorische Wandel gestaltet werden kann, um beständig zu sein und Effizienz sowie größere Bürgernähe zu erzielen.
Aus dem Inhalt: Die Strukturen der Landessozialverwaltungen im aktivierenden Staat – Ihre Prägung durch das Recht der sozialen Entschädigung und sozialen Förderung sowie Aufgaben des öffentlichen Gesundheitsdienstes und der Heimaufsichten – Entwicklung der Landessozialverwaltungen von Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt – Darstellung der Binnenmodernisierung der rheinland-pfälzischen Landessozialverwaltung und Vorschläge für ihre nachhaltige Fortentwicklung.