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Kunst, Geschichte und der Standort des Intellektuellen

Gottfried Benn und die Kontroversen der Moderne

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Maciej Walkowiak

Diese Studie setzt sich interdisziplinär mit dem Standort des Intellektuellen angesichts der Herausforderungen der Moderne am Beispiel Gottfried Benns auseinander. Dem Konzept der modernen Polysemie folgend, kommen in der Analyse Ansätze aus der Philosophie, der Soziologie, der Psychologie sowie der Ideengeschichte zur Anwendung. So zeigt die Arbeit die komplexen Beweggründe, von denen sich Gottfried Benn als Poeta doctus leiten ließ, im literaturgeschichtlichen Kontext auf und unterzieht sie einer ausführlichen Interpretation.
Aus dem Inhalt: Wirklichkeitsverlust als Syndrom der Zeitgeschichte – G. Benn und die Modernisierungsprozesse – Doppelleben - Spätbewußtsein im (post-)nihilistischen Zeitalter – G. Benns Geschichtsauffassung – Kunst als die letzte transzendente Tätigkeit des (post-)modernen Menschen.