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Denn eigentlich spricht die Sprache

Die Fährte Heideggers im Post-Strukturalismus

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Norbert Kapferer

Heideggers Einfluss auf die geistige Landschaft Frankreichs in den Nachkriegsjahren ist bekannt; welche Spuren hat sein «Sprach- denken» im zeitgenössischen französischen Wissenschafts- und Philo- sophiediskurs, dem Post-Strukturalismus, hinterlassen? Nach einer differenzierten Rekonstruktion und originellen Neuinterpretation der verschiedenen Etappen des heideggerschen Sprachdenkens, spürt der Autor die Fährte Heideggers in der Psychoanalyse Lacans, der Politischen Philosophie/Psychologie Foucaults und in der Grammatologie Derridas auf. Er weist dabei nicht nur neue Möglichkeiten der Heidegger-Interpretation auf, sondern kann auch zeigen, dass ein Grossteil der Faszination des Post-Strukturalismus auf Heidegger zurückgeht.
Aus dem Inhalt: Teil 1: Heideggers frühe Sprachphilosophie - Die Sprachphilosophie von «Sein und Zeit» - Das späte Sprachdenken. Teil II: Die Sprache - Das Unbewusste (Lacan) - Macht der Sprache - Sprache der Macht (Foucault) - Die Sprache und die Schrift (Derrida).