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Die verdeckte Gewinnausschüttung im Schnittpunkt von GmbH-Recht, Bilanzrecht und Steuerrecht

Zur Frage der Vermeidbarkeit steuerlicher verdeckter Gewinnaus- schüttungen bei Gesellschaften m.b.H.

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Andreas Knolle

Die Arbeit verneint für die GmbH die im Schrifttum verbreitete These, dass sich die steuerliche verdeckte Gewinnausschüttung (vGA) dadurch vermeiden lasse, dass man den Vermögensabgang mit einem Rückzahlungsanspruch der Gesellschaft saldiert, um ihn bi- lanzrechtlich erfolgswirksam zu neutralisieren. Zwar löst die vGA Ersatzansprüche der GmbH aus; diese dürfen jedoch erst bilanziert werden, wenn die Gesellschafter ihre Geltendmachung beschlossen haben. Da der Beschluss regelmässig nicht mehr im Jahr der Vornahme der vGA gefasst werden kann, verbietet sich die Bilanzierung der Rückzahlungsforderung bzw. -verpflichtung für diese Periode.
Aus dem Inhalt: U.a. Zur verdeckten Gewinnausschüttung nach GmbH-Recht - Zur Kompetenzabgrenzung zwischen Geschäftsführung und Gesellschaftern - Zur Bilanzierung von gesellschaftsrechtlichen Forderungen und Schulden.