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Die Bedeutung von Spielauffassungen in vertikalen marktstrategischen Kooperationen

Eine verhaltensorientiert spieltheoretische Untersuchung der Kooperationshemmnisse zwischen Hersteller und Handel

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Sven Franzen

Seitdem die Konsumgüterindustrie als Folge der Handelskonzentration einem zunehmenden Druck ausgesetzt ist, versucht sie, die Geschäftsbeziehung durch Kooperationsangebote zu harmonisieren. In diesem Zusammenhang haben insbesondere die Konzepte des Efficient Consumer Response Beachtung gefunden, wobei in der aktuellen Diskussion eine «Neuausrichtung» hin zu marktstrategischen Kooperationen gefordert wird. Allerdings enttäuschen die erreichten Umsetzungsergebnisse sowohl die Hersteller als auch den Handel. Vor diesem Hintergrund untersucht die Arbeit auf Basis der verhaltensorientierten Spieltheorie und mit Hilfe explorativer Empirie die marktstrategischen Kooperationsmöglichkeiten zwischen Hersteller und Handel. Ausgehend von den individualstrategischen Zielsystemen stehen dabei insbesondere die Auswirkungen des geforderten offenen Informationsaustausches im Mittelpunkt der Analyse.
Aus dem Inhalt: Die Spieltheorie als theoretische Leitidee der Untersuchung – Der Efficient Consumer Response - Ansatz als Kooperationskonzept zwischen Hersteller und Handel – Verhaltensorientiert spieltheoretische Betrachtung der vertikalen Kooperationshemmnisse auf strategischer Unternehmensebene - Ableitung von Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der strategischen Herstellersituation.