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Vereinheitlichung vs. «graphies multiples» 1773-1822

Untersuchungen zur orthographischen Polymorphie in französischen Theatertexten

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Michel Favre

Diese Arbeit ist ein sprachhistorischer Beitrag zur Bildung von Rechtschreibkonventionen, Grundlage ist die fünfzehnbändige Sammlung von Theaterstücken, die Jean-Louis Médard (1768-1841) zusammenstellte. Die Zeit zwischen 1773 und 1822 war für den orthographischen Sprachwandel richtungsweisend. Um die Normvariation herauszuarbeiten, wurde ein Index für Graphemvarianten in der Mikrodiachronie erstellt. Berücksichtigt wurden die Grapheme von , die Doppelkonsonanten, die Akzentsetzung unter anderem bei , der Bindestrich und der Apostroph.
Aus dem Inhalt: Der Diphthong ai/oi – Okklusive vor auslautendem s – Doppelkonsonanten – Diakritische Zeichen zum e – Der accent circonflexe in Bezug auf u. a. die Vokale a, i, o, u und weitere graphische Divergenzen.