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Kontrollerlangung und Pflichtangebot nach dem Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetz

unter besonderer Berücksichtigung des Spannungsverhältnisses zum Umwandlungsrecht

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Nadine Rittner

Unternehmensübernahmen mit dem Ziel, die Kontrolle über ein Unternehmen zu erlangen, sind für die betroffenen Anteilseigner problematisch. Das WpÜG versucht ihren Interessen Rechnung zu tragen, indem es ihnen ein Austrittsrecht aufgrund eines Pflichtangebots durch den Kontrollerwerber gewährt. Gegenstand der Arbeit ist die Untersuchung des Tatbestands der Kontrollerlangung und der Pflichtangebotsregelung. Hierbei wird insbesondere die Schutzrichtung des Pflichtangebots an der Schnittstelle zwischen Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht behandelt. Ferner widmet sich die Untersuchung der Frage, ob ein Kontrollerwerb durch eine Umwandlung ebenfalls vom WpÜG erfasst ist und ein Pflichtangebot auslöst, oder ein solches aufgrund der im UmwG vorgesehenen Abfindungsregelungen überflüssig ist.
Aus dem Inhalt: Pflichtangebot und Konzernrecht – Weitere Schutzrichtung der Pflichtangebotsregelung – Ökonomische Diskussion – Handhabung des abstrakten Kontrollbegriffs – Berechnung der Kontrollschwelle – Kontrollerlangung im Rahmen gestufter Unternehmensverbindungen – Das Spannungsverhältnis zwischen Pflichtangebotsregelung und Umwandlungsrecht – Ansatzpunkte zur Anwendbarkeit der Pflichtangebotsregelung auf Umwandlungssachverhalte – Kein ausreichender und gleichwertiger Schutz durch das UmwG – Gesellschaftsrecht und Kapitalmarktrecht – Einzelfallbetrachtungen zur Anwendbarkeit der Pflichtangebotsregelung auf Umwandlungssachverhalte.