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Der Wandel der Arbeitsbeziehungen in Dänemark und Norwegen

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Kurt Bernd Meyer

Diese Arbeit vergleicht die Entwicklung der Arbeitsbeziehungen in Dänemark und Norwegen seit Beginn der Industrialisierung. Im Zentrum steht das Zusammenspiel von Regierung und Arbeitsmarktparteien. Die eingangs formulierte Frage nach der Existenz eines spezifisch skandinavischen Wegs wird verneint. Dänemark und Norwegen verfolgten und verfolgen in den Arbeitsbeziehungen grundlegend abweichende Strategien. Die Gestaltung ihrer Arbeitsbeziehungen vollzog und vollzieht sich in einem von der gewachsenen politischen Kultur definierten Handlungsrahmen. Daraus zieht der Autor den Schluss, dass der Übertragbarkeit nationaler Lösungsansätze Grenzen gesetzt sind – befinden sich die anvisierten Strategien nicht im Einklang mit den politischen Traditionen des Landes, ist hinsichtlich ihrer Erfolgsaussichten Skepsis angebracht.
Aus dem Inhalt: Methode – Nation-building - die Entstehung zweier neuer skandinavischer Staaten – Die Organisation des Arbeitsmarktes – Der Liberalismus in der Defensive – Der skandinavische Wohlfahrtsstaat - ein Paradigmenwechsel auch in den Arbeitsbeziehungen?