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Skeptisch-kritische Pädagogik der ländlichen Hauswirtschaftslehre

Betrachtungen über das landwirtschaftliche Schul- und Beratungswesen Österreichs in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts

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Thomas Leinwather

Skeptisch-kritische Pädagogik untersucht die Überzeugungsgrundlagen von Theorien, die sich selbst als pädagogisch ausweisen. In Prinzipienangelegenheiten hält sie die Wahrheitsfrage offen und formuliert Einwände, ohne Praxis anleiten zu wollen. Die Arbeit thematisiert Veröffentlichungen hoher Verantwortungsträger in der landwirtschaftlichen Schulverwaltung zu Ausbildung und Beratung der Bäuerin in ländlicher Hauswirtschaft. Diese verbindet eine Qualifizierung für Reproduktionsarbeit mit beruflicher Bildung für die Mitarbeit im Landwirtschaftsbetrieb des Mannes. Grundlage der ländlichen Hauswirtschaftslehre ist die Überzeugung, Landwirtschaft könne nur von Familienbetrieben ausgeübt werden, d.h. in der Verbindung der Sozialform Familie mit der ökonomischen Einheit Landwirtschaftsbetrieb.
Aus dem Inhalt: Gartenbau – Bauen und Wohnen – Hauswirtschaft und Technik – Wäschepflege – Arbeitswirtschaft – Fremdenverkehr – Ernährungslehre und Kochen – Wirtschaftslehre – Begriff, Rechtfertigung und Sinn der Schule für ländliche Hauswirtschaft.