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Robotik in der Medizin

Eine strafrechtliche Untersuchung

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Clemens Winter

Der Einsatz von computerassistierten Systemen wird mittlerweile seit mehr als einem Jahrzehnt intensiv verfolgt und wirft die Frage nach der juristischen Beurteilung der neuen Technik auf. Aufgabe dieser Arbeit ist es, umfassend die strafrechtlichen Probleme aufzuzeigen, welche die Robotik im Allgemeinen und für den Einsatz im medizinischen Operationssaal im Besonderen mit sich bringt. Die Untersuchung folgt dabei im Wesentlichen dem klassischen Prüfungsschema des fahrlässigen Körperverletzungstatbestandes und berücksichtigt die Diskussion in Rechtsprechung und Literatur. Die erarbeiteten Lösungen können dabei auch für das Zivilrecht nutzbar gemacht werden. Im Mittelpunkt der Arbeit steht der die Operation vorbereitende und ausführende Arzt. Um einen umfassenden Überblick zu gewährleisten, wird nicht nur die Strafbarkeit des Anwenders, d.h. des Arztes, sondern auch die des Betreibers, d.h. der Verantwortlichen der Klinikleitung und des Herstellers, insbesondere in der Entwicklungs- und Einführungsphase der Systeme, erläutert.
Aus dem Inhalt: Einsatzbereiche der Robotik in der Medizin – Gefahren und Risiken des Robotereinsatzes – Die Strafbarkeit des Arztes und Betreibers beim Einsatz von Operationsrobotern und Navigationssystemen: Handlung - Kausalität und objektive Zurechnung - Sorgfaltspflichten vor und bei dem Einsatz der Systeme - Aufklärung.