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Intellektuelles Selbstverständnis und Totalitarismus

Denis de Rougemont und Max Rychner – zwei Europäer der Zwischenkriegszeit

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Maike Buß

Die Studie befaßt sich mit zwei Schweizer Autoren des 20. Jahrhunderts, Denis de Rougemont und Max Rychner. Sie untersucht ihr intellektuelles Selbstverständnis und ihren weltanschaulichen Standort und beschreibt wichtige Intellektuellendebatten der Zwischenkriegszeit, an denen Rychner in Deutschland und Rougemont in Frankreich beteiligt waren. Herausragende Protagonisten der Zeit, darunter Ernst Robert Curtius, Karl Mannheim, Alfred Döblin und Julien Benda sowie die Gruppen Ordre Nouveau und Esprit, werden mit ihren Positionen dargestellt. In der Konfrontation mit den totalitären Bewegungen ihrer Zeit, insbesondere mit dem Nationalsozialismus und dem Kommunismus, gelangen Rougemont und Rychner zu einer ablehnenden Haltung. Für die Nachkriegszeit wird ein Blick auf Rougemonts Kontakte mit dem CIA geworfen.
Aus dem Inhalt: Intellektuellengeschichte der Zwischenkriegszeit in Deutschland und Frankreich – Denis de Rougemonts und Max Rychners Intellektuellen-Konzeption – Rychners und Rougemonts Position zu Nationalsozialismus und Kommunismus – Personalismus in Frankreich – Denis de Rougemont und der CIA.