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Eine ökonomische Analyse der gesetzlichen Unfallversicherung

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Axel Busch

Die gesetzliche Unfallversicherung (GUV) ist ein öffentlich-rechtliches Sozialversicherungssystem zur Verhütung und Absicherung arbeitsbedingter Gesundheitsrisiken und -schäden. Vor dem Hintergrund hoher Lohnnebenkosten in Deutschland wird die Monopolstellung der GUV auf dem Versicherungsmarkt durch Politik und Wirtschaftsverbände zunehmend kritisiert und die Einführung eines privaten Versicherungsmarktes zur Steigerung der Effizienz optional zur GUV erwogen. Diese Analyse untersucht ausgehend von den komplexen Wechselwirkungen zwischen Prävention und Versicherungsschutz die Fragestellung, ob durch Deregulierung höhere Effizienz auf dem Versicherungsmarkt insgesamt erreicht werden kann. Mögliche Informationsasymmetrien auf Versicherungsmärkten sowie Veränderungen der Transaktions- und Produktionskosten durch Änderung der Versicherungsmarktstruktur bilden dabei wesentliche Aspekte der Untersuchung.
Aus dem Inhalt: Ökonomische Bedeutung von Unfallversicherungssystemen – Präventions- und Versicherungsfunktion der GUV – Versicherungsschutz und Prävention unter dem Aspekt von öffentlichen Gütern und externen Effekten – Adverse Selektion und Moral Hazard in Unfallversicherungssystemen – Prävention und Transaktionskosten – Produktionskosten von öffentlichen und privaten Versicherungsmärkten – Verwaltungskosten öffentlich-rechtlicher und privater Unfallversicherungsträger.