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CFC-Regeln und unfairer Steuerwettbewerb

Eine Untersuchung anhand der deutschen und der französischen CFC-Regelung

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Charlotte Achilles

Die in zahlreichen Staaten erlassenen Regeln zur Durchbrechung der Abschirmwirkung von niedrig besteuerten ausländischen Tochtergesellschaften inländischer Unternehmen (so genannte CFC-Regeln) stehen gegenwärtig in der Kritik, da sie mit Gemeinschaftsrecht und DBA teilweise nicht vereinbar sind. Gleichzeitig hat sich allerdings der Steuerwettbewerb zwischen den Staaten verschärft, so dass es für die Hochsteuerländer kaum möglich ist, auf eine effektive Abwehrgesetzgebung zu verzichten. Auch die jeweiligen Arbeitsgruppen der OECD und der EU sehen die CFC-Regeln als notwendiges Mittel zur Bekämpfung des unfairen Steuerwettbewerbs an. Anhand der deutschen und der französischen CFC-Regelung zeigt die Verfasserin die bestehenden Kritikpunkte auf und untersucht die Zukunftsperspektiven der CFC-Regeln vor dem Hintergrund der Bekämpfung des unfairen Steuerwettbewerbs.
Aus dem Inhalt: Maßnahmen der EU und der OECD zum unfairen Steuerwettbewerb – CFC-Regelungen in Deutschland und Frankreich – Kollision der nationalen CFC-Gesetzgebung mit Doppelbesteuerungsabkommen und Gemeinschaftsrecht, insbesondere Grundfreiheiten – Kriterien des unfairen Steuerwettbewerbs als Maßstab für die Reform der CFC-Regelungen.