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Rechtsphilosophische Probleme der weltweiten Durchsetzung von Menschenrechten

Eine Untersuchung zu I. Kant, J. Rawls und J. Habermas

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Annika Wernecke

Den Gegenstand der Arbeit bildet eine Auseinandersetzung mit zentralen Fragen der Menschenrechtsdurchsetzung aus rechtsphilosophischer Perspektive. Im Zentrum stehen dabei die Standpunkte der drei großen Denker Kant, Rawls und Habermas. In die Betrachtung werden nicht nur das Problem der Zulässigkeit humanitärer Interventionen und deren Spannungsverhältnis zur nationalstaatlichen Souveränität, sondern bereits die entscheidenden Weichenstellungen im Vorfeld einbezogen. Hierbei geht es vor allem um die Begründbarkeit, den Begriff und die Universalität dieser Rechte, aber auch um Argumente für die Notwendigkeit ihrer Durchsetzung, wie etwa das Verhältnis zum Frieden.
Aus dem Inhalt: Kant, Rawls’ und Habermas’ Theorien der internationalen Beziehungen – Vernunftrechtliche oder nachmethaphysische Begründung der Menschenrechte – Menschenrechte als Mindeststandard der Völkergemeinschaft – Recht und Zwang – Frieden als Verrechtlichung, Demokratisierung oder Stabilität einer gesellschaftlichen Grundordnung – Strenges Souveränitätsdogma oder Interventionismus – Gewalt als ultima ratio, Verhältnismäßigkeitsgrundsatz und Prinzipientheorie.