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Verbraucherkreditrechtliche Vorgaben für Finanzierungsleasingverträge nach deutschem und europäischem Recht

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Gerasimos Stavropoulos

Die große Verbreitung des Finanzierungsleasings in den letzten Jahrzehnten als Mittel der Fremdfinanzierung auch von privaten Haushalten machte seine Einbeziehung in den Schutzbereich des Verbraucherkreditrechts notwendig. Demzufolge sieht § 500 BGB n. F. die entsprechende Anwendung verbraucherschützender Normen des Verbraucherdarlehens auf das Finanzierungsleasing vor. Grundlage für die Einbeziehung des Finanzierungsleasings in das Verbraucherkreditrecht war jedoch das europäische Sekundärrecht, in Form der Verbraucherkreditrichtlinie. Diese Arbeit befasst sich mit der verbraucherkreditrechtlichen Behandlung des Finanzierungsleasings, insbesondere mit der Frage, welche Vorschriften sowohl des deutschen als auch des europäischen Verbraucherkreditrechts auf das Finanzierungsleasing anwendbar sind und welche Probleme sich daraus ergeben.
Der Autor: Gerasimos Stavropoulos, geboren 1978 in Athen, schloss 2003 sein Studium in Rechtswissenschaften an der Universität Athen ab. Der Fachbereich Rechtswissenschaft der Freien Universität Berlin verlieh ihm den akademischen Grad eines Magister Legum. Anfang 2005 wurde er nach bestandener Prüfung in die Athener Anwaltskammer aufgenommen. Der Autor arbeitet als Rechtsanwalt in einer Sozietät in Athen.