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Die Darstellung der UdSSR und Russlands in der «Bild-Zeitung» 1985-1999

Eine Untersuchung zu Kontinuität und Wandel deutscher Russlandbilder unter Berücksichtigung der Zeitungen «Die Welt», «Süddeutsche Zeitung» und «Frankfurter Rundschau»

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Stella Gavrilova

Die Arbeit befasst sich mit den Russland-Stereotypen, die in der Vergangenheit und in der Gegenwart in Deutschland Russland bezeichneten. Die russische Seele, der russische Bär, Sibirien, der Wodka, russische Bedrohung, besondere russische Leidensfähigkeit und Geduld, die russische Mafia – das sind Bilder, die vor allem durch die deutschen Medien aufrechterhalten und für die Beschreibung Russlands sowie der früheren Sowjetunion benutzt werden. Wie wird Russland in den Medien dargestellt? Dieser Frage geht diese Arbeit nach und untersucht die Berichterstattung der größten und einflussreichsten Zeitung Deutschlands, der Bild-Zeitung, über Russland in den Jahren 1985-1999. Auch andere überregionale deutsche Zeitungen wie die Süddeutsche Zeitung, Die Welt und die Frankfurter Rundschau wurden stichpunktartig für die Untersuchung herangezogen und bezüglich ihrer Russland-Berichterstattung analysiert.
Aus dem Inhalt: Die Sowjetunion und Russland in der Bild-Zeitung in den Jahren 1985-1999 – Russlandperzeption nach dem Zweiten Weltkrieg – Die historischen Russlandbilder – Übersicht über die Russland-Stereotypen – Russlandrelevante politische Symbolik.