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Forcierte Deregulierung, Finanzkrisen und Denationalisierung in Schwellenländern

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Lydia Krüger

Diese Arbeit analysiert die Ursachen und Folgen von Finanzkrisen am Beispiel von Argentinien und Südkorea. Im Mittelpunkt des Interesses stehen dabei folgende Fragen: Bestehen systematische Zusammenhänge zwischen neoliberalen Reformen und Finanzkrisen? Welche Rolle spielte externer Druck bei der Umsetzung neoliberaler Reformen in Argentinien und Südkorea? Wie agierte der Internationale Währungsfonds im Vorfeld der Krisen und wie ist sein Krisenmanagement zu bewerten? Haben Finanzkonzerne aus den Industrienationen von den Krisen profitiert? Das Ziel der Arbeit besteht letztlich darin, die Zusammenhänge zwischen Deregulierungsmaßnahmen, Finanzkrisen und dem Vordringen ausländischer Konzerne in die Märkte der krisenbetroffenen Schwellenländer zu analysieren, wobei die Frage nach möglichen Profiteuren von Finanzkrisen im Vordergrund steht.
Aus dem Inhalt: Zentrale Hypothesen: Die These der erzwungenen Liberalisierung; Neoliberale Reformen als Ursache von Finanzkrisen; Krisenverursacher als Krisenprofiteure – Das Finanzsystem im Prozess nachholender Entwicklung: Diskussion der Vor- und Nachteile der Deregulierung der Finanzmärkte – Krisenzyklen in Schwellenländern im Vergleich: Kreditexpansion der siebziger Jahre; Die internationale Verschuldungskrise der achtziger Jahre; Expansion des Kapitalexports in den neunziger Jahren; Finanzkrisen des späten 20. und frühen 21. Jahrhunderts – Fallstudien: Erfahrungen Argentiniens und Südkoreas mit neoliberalen Reformen, Finanzkrisen und Strukturanpassung; Wandel der Eigentumsverhältnisse im Bankensektor beider Länder.