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Die Auslegung der Friedensweisungen der Bergpredigt in der Predigt der evangelischen Kirche im 20. Jahrhundert

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Dieter Wittmann

Die Arbeit geht der Frage nach, wie die Friedensweisungen der Bergpredigt (Mt 5,9 u. Mt. 5,38-48) in den vergangenen 80 Jahren in der evangelischen Kirche gepredigt wurden. Dabei wurden die zeitgeschichtlichen und theologiegeschichtlichen Hintergründe der Auslegung in Predigten herausgearbeitet. Die herangezogenen Predigten werden unter dem Aspekt der weltbezogenen Konkretionen des Friedens einerseits und der privatisierten-verinnerlichten Konkretionen andererseits mit dem jeweils dahinterstehenden theo- logischen Bergpredigtverständnis analysiert. Der Typisierung welt- bezogen-verinnerlicht wird die theologische Rede von den Zwei-Reichen und der Königsherrschaft Jesu Christi gegenübergestellt. Weiterhin wird der Frage nachgegangen, ob die Auslegung der Berg- predigt in Predigten eine Wirkungsgeschichte hat, deren Ergebnisse in der gegenwärtigen Diskussion in den politischen und kirchlich-theo- logischen Bereichen zu fassen sind. Abschliessend versucht die Untersuchung, einige Konsequenzen für die evangelische Predigt vom Frieden zu ziehen.
Aus dem Inhalt: Nach einer Überlegung zur aktuellen Herausforderung der Bergpredigt, einer Definition der Predigt als Ort der Kon- kretion der Friedensweisungen und einer exegetischen Orientierung zu Mt. 5,9 u. Mt. 5,38-48, werden Predigten zu diesen Texten aus 5 Zeitabschnitten dieses Jahrhunderts analysiert. Daran schliessen sich theologiegeschichtliche Aspekte der Predigt über die Friedens- weisungen der Bergpredigt und Konsequenzen für die evangelische Predigt vom Frieden an.