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Tempoperformance und Expressivität

Eine Studie zwischen Musikpsychologie und Musiktherapie

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Veronika Busch

Spiegeln sich psychische Aspekte eines Menschen in seinem musikalischen Verhalten? Diese Frage steht im Zentrum der Studie, die musikpsychologische Forschungsmethodik für musiktherapeutische Forschung nutzbar macht. Der Fokus liegt hierbei auf dem Zusammenhang zwischen emotionaler Expressivität und musikalischer Flexibilität im Umgang mit Tempoänderungen, da flexibles adaptives Verhalten als notwendige Voraussetzung für psycho-soziale Gesundheit gilt. An einer kontrollierten experimentellen Verlaufsstudie nehmen Patienten teil, die wegen chronischer Schmerzen musiktherapeutisch behandelt werden und als gehemmt expressiv gelten. Neben konkreten Schlussfolgerungen für die musiktherapeutische Praxis und Forschung liefert die Studie einen Beitrag zur musikpsychologischen Performanceforschung, zum musikalischen Tempoerleben und zur Frage einer musikalisch-körperlichen Bewegungsanalogie.
Aus dem Inhalt: Musikpsychologische Zugänge: Musik und Emotionen, Musik und Bewegung, Musik und Zeit – Exkurs: Chronische Schmerzen – Exkurs: Musiktherapie – Expressivität, Flexibilität und musikalisches Tempo – Experimentelle Studie: musikalischer Test zur Tempoflexibilität, Tapping-Aufgaben, Pulsmessungen, Fragebögen zur Expressivität – Darstellung der Ergebnisse: Musiktherapiegruppe im Vergleich zur klinischen und gesunden Kontrollgruppe – Diskussion der Ergebnisse: Erläuterung musiktherapeutischer Aspekte, Zur Bedeutung von Bewegungserfahrungen, Darstellung zeitlicher Komponenten – Fazit der Studie für Musikpsychologie und für Musiktherapie, Musikpsychologie nach therapeutischem Paradigma?