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Text und Tanz

Literarische Intermedialität in der Dichtung der Młoda Polska

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Sabine Narloch

Künstler jeglicher Couleur verfolgten um 1900 die bahnbrechenden Neuerungen innerhalb der Körperkunst Tanz. Für die Künstler des Wortes – die Dichter – wurde der Tanz durch dessen reine Körperlichkeit, Flüchtigkeit und Nonverbalität zu einer Herausforderung, der sie sich im eigenen künstlerischen Schaffen zu stellen suchten. Die literaturhistorische Epoche der Młoda Polska (Junges Polen) bot – als Konglomerat verschiedener Ismen – kreativen Raum für die unterschiedlichsten Erscheinungsformen des Tanzes im Gedicht. Die intermedial ausgerichtete Herangehensweise hebt die bedeutungsaffirmierende und -generierende Funktion des Tanzes (im Text) hervor, wodurch verborgene Sinnschichten der jungpolnischen Tanzgedichte zum Vorschein kommen.
Aus dem Inhalt: Der Tanz in Polen um 1900 – Tanz als Bestandteil der poetischen Welt – Tanz und Musik (im Text) – Tanzrhythmik - Versrhythmik – Außerliterarische Äquivalenzen: Realer Tanz und Tanz im Text.