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Das Verfahren bei Masseunzulänglichkeit nach den §§ 208 ff. InsO

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Timo Christian Walther

Masseunzulänglichkeit liegt vor, wenn zwar die Kosten des Insolvenzverfahrens, nicht aber die fälligen sonstigen Masseverbindlichkeiten gedeckt sind. Masseunzulänglichen Verfahren kommt in der Verwalterpraxis seit jeher eine erhebliche Bedeutung zu. Trotz dieser praktischen Relevanz ist mit Einführung der Insolvenzordnung im Jahre 1999 eine umfassende gesetzgeberische Regelung zur Abwicklung masseunzulänglicher Verfahren unterblieben. Noch immer sind etliche Fragen und Probleme im Zusammenhang mit der Masseunzulänglichkeit offen und von einer abschließenden Klärung durch die Rechtsprechung weit entfernt. Eine systematische Aufarbeitung des Phänomens der Masseunzulänglichkeit ist somit insbesondere für die Praxis der Insolvenzverwaltung und der Insolvenzgerichte wichtig und drängend. Hierzu leistet diese Arbeit einen wichtigen Beitrag.
Aus dem Inhalt: Verfahren zur Feststellung der Masseunzulänglichkeit – Einschränkung einzelner Normen des regulären Verfahrens – Analoge Anwendung einzelner Normen des regulären Verfahrens – Rückkehr in das reguläre Insolvenzverfahren nach Masseunzulänglichkeitsanzeige – Die Problematik der Insolvenz der unzulänglichen Masse – Die Beteiligung der Gläubiger im masseunzulänglichen Verfahren – Planabwicklung im masseunzulänglichen Verfahren – Einstellung des Verfahrens – Nachhaftung des Schuldners – Masseunzulänglichkeit in Sonderinsolvenzverfahren.