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Inhaltliche Ausrichtung und organisatorische Institutionalisierung von Corporate Universities

Ein wissenstheoretischer Ansatz

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Boris Wernig

Der Bereich der Corporate Universities gilt als das am schnellsten wachsende Segment höherer Bildung. Unternehmungen gründen diese firmeneigenen Universitäten, um wissensbasierte Wettbewerbsvorteile zu unterstützen bzw. aufzubauen. In erster Linie werden diese Corporate Universities als Netzwerk aus Inhaltslieferanten wie Universitäten, Business Schools und Beratungen sowie Kunden und Lieferanten der Gründungsunternehmung organisiert. Vor diesem Hintergrund bietet diese Untersuchung einerseits einen theoretisch-konzeptionellen Erklärungsansatz für den Aufbau wissensbasierter Wettbewerbsvorteile über ein Corporate-University-Netzwerk an. Andererseits werden aus dem empirischen Forschungsprogramm des wissenstheoretischen Ansatzes die Erfolgsfaktoren der inhaltlichen Ausrichtung und der organisatorischen Institutionalisierung abgeleitet und in ein Gestaltungskonzept für Corporate-University-Netzwerke überführt. Unterstützt werden die Überlegungen durch die Skizzierung von Fallstudien von bereits etablierten Corporate-University-Netzwerken in deutschen Unternehmungen. Die Analyse der Fallstudien zeigt, dass die Gestaltungsempfehlungen zum überwiegenden Teil umsetzbar sind bzw. sich bereits im Realisierungsprozess befinden.
Aus dem Inhalt: Wissenstheoretischer Gestaltungsansatz für Corporate Universities – Fallbeispiele aus deutschen Corporate Universities – Netzwerkorganisation von Corporate Universities.