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Die syrische Handschrift Berlin Sachau 220

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Ephrem Malki

Unter den patristischen Berliner Handschriften besitzt das syrische Homiliar Sachau Nr. 220 (8./9. Jh.n.Chr.), ein Konvolut einzelner Blätter, besonderen Wert, vergleichbar der syrischen Handschrift British Museum Add.12.165. Eine ganze Reihe von Blättern wurde in Sachaus Handschriftenverzeichnis (Berlin 1899) nicht identifiziert. Im 1. Teil der Arbeit unternimmt es der Verfasser, die Homilien und Homilienbruchstücke des Konvoluts unter Heranziehung von Hand- schriften aus Cambridge, London und Rom zu identifizieren und legt eine neue, vollständige Beschreibung der Handschrift vor. Aus ihr werden im 2. Teil Homilien des Jakob von Sarug und als Beispiele griechisch-syrischer Übersetzungsliteratur Homilien des Gregor von Nazianz, des Antipater von Bostra u.a. syrisch herausgegeben und übersetzt. Mit einem Verzeichnis bisher nicht registrierter griechisch-syrischer Entsprechungen gibt der 3. Teil einen Einblick in die griechisch-syrische Übersetzungstechnik.