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Slovakische Literatur im europäischen Kontext

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Bodo Zelinsky

Die Beiträge dieses Sammelbandes beleuchten einige zentrale Aspekte in der slovakischen Literatur. Dabei berücksichtigen sie stets die Wirkkräfte der interkulturellen und speziell der interliterarischen Beziehungen und nehmen den gesamten europäischen Kontext mit Polen im Norden und Ungarn im Süden, mit Deutschland, Österreich und Frankreich im Westen in den Blick. Den zeitlichen Schwerpunkt bildet die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert und das 20. Jahrhundert, die Zeit der Moderne also, in der die Schriftsteller des kleinen slavischen Landes an großen literarischen und geistigen Strömungen wie dem Expressionismus, der katholischen Moderne oder dem Surrealismus partizipierten und dabei zu einer bemerkenswerten Eigenständigkeit gelangten.
Aus dem Inhalt: Eva Tkáčiková: Die lateinische humanistische Literatur der Slovaken im Kontext der slovakisch-deutschen Beziehungen – Tibor Žilka: Die Darstellung der Ungarn in der slovakischen Prosa - die Darstellung der Slovaken in der ungarischen Prosa – Milan Žitný: Zum Bild der slovakisch-tschechischen Beziehungen im 19. und 20. Jahrhundert – Ivan Cvrkal: Slovakische literarische Moderne zwischen Jung-Wien und dem deutschen Expressionismus – Mária Bátorová: Wiens Nachbarschaft, Unterbewußtsein, Erotik und Moderne (Freud, Zweig, Schnitzler, Cíger Hronský) – František Koli: Zur Farbigkeit in Jozef Cíger Hronskýs Prosa. Einige Zusammenhänge zwischen Trakls und Hronskýs Farbgestaltung – Ludwig Richter: Die slovakische Katholische Moderne im interliterarischen Kontext – Bodo Zelinsky: Katalogisierung und Fragmentarisierung. Surrealistische Bildpraxis bei Rudolf Fabry – Jozef Hvišč: Slovakische und polnische Exilliteratur (1945-1989) – Manfred Jähnichen: Slovakische Motive in der neueren deutschen Poesie und deutsche Motive in der neueren slovakischen Poesie.