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Das allgemeine Persönlichkeitsrecht der öffentlichen Person in den Medien

Eine Betrachtung mit interdisziplinären Bezügen

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Alexandra Loock

«Öffentlichkeit» ist der zentrale Begriff beim allgemeinen Persönlichkeitsrecht der lebenden «öffentlichen Person» in den Medien. Die Arbeit untersucht diesen Terminus mittels eines interdisziplinären Ansatzes, wozu zunächst der Begriff der «öffentlichen Person» definiert wird. Beim Persönlichkeitsrechtsschutz in den Medien geht es um die Rechtsabwägung zwischen Persönlichkeitsrecht und Medienfreiheit. Daher werden die Medien, ihre Rechte, das Wesen der Persönlichkeit, die Persönlichkeitssphäre und die Lehre von der «Person der Zeitgeschichte» näher beleuchtet. Diese Arbeit zeigt, dass die «öffentliche Person» nicht klar vom «realen» Individuum abgrenzbar ist und die Grenze zwischen Öffentlichkeit und Privatheit diffundiert. Die Auswirkungen dieser Erkenntnis auf den Schutzbereich des allgemeinen Persönlichkeitsrechts, den Rechtsschutz und die Schadensbestimmung werden im Einzelnen dargestellt.
Aus dem Inhalt: Die öffentliche Person als Teil der Mediengesellschaft – Definition des Begriffs «öffentliche Person» – Die Rechte des Art. 5 Absatz 1, Absatz 3 GG – Gründe für den Schutz von Privatheit – Die «öffentliche Person» als Person der Zeitgeschichte – Das allgemeine Persönlichkeitsrecht – Grundlagen des allgemeinen Persönlichkeitsrechts – Darstellung der einzelnen Sphären – Rechtswidrigkeit – Verschulden – Schaden – Rechtsschutz – Pressekodex des Deutschen Presserates – Wichtige Entscheidungen zum allgemeinen Persönlichkeitsrecht.