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Ausbau der Konfliktmanagementfähigkeiten der EU durch den Sonderbotschafter für den Nahen Osten

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Elisabeth Dietl

Im Zentrum der Arbeit steht das Wirken des ersten Sonderbotschafters der EU für den Friedensprozess im Nahen Osten, Miguel Angel Moratinos. Anhand eines theoriegestützten Untersuchungsrasters wird analysiert, inwieweit dieser zu einem Ausbau der Konfliktmanagementfähigkeiten der EU beitragen konnte. Diesbezügliche Leistungen und Defizite des Sonderbotschafters werden in zwei empirischen Hauptkapiteln und anschließenden Diskussionen klar herausgearbeitet. Insgesamt fällt eine Bilanz der Tätigkeiten des Sonderbotschafters höchst ambivalent aus: zwar hat die EU durch Moratinos ihre Konfliktmanagementfähigkeiten im Nahen Osten erheblich ausbauen können, doch ist sie noch weit davon entfernt, ihr Potential voll auszuschöpfen.
Aus dem Inhalt: Kategorisierung der Aktivitäten des Sonderbotschafters anhand eines konflikttheoretischen Ansatzes als Brückenbauer zwischen den Lagern und als Katalysator einer Verhandlungslösung – Empirische Analyse entlang dieser Kategorisierung mit ausführlicher Zusammenfassung und Diskussion der Ergebnisse – Reformvorschläge in Bezug auf die inhaltliche, die Innen-, sowie die Außendimension der Konfliktmanagementfähigkeiten der EU.