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Natur und Subjekt im Werk von John Cowper Powys

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In den letzten Jahren hat das vielgestaltige Werk von John Cowper Powys (1872-1963) ein wachsendes Interesse gefunden - auch aufgrund eines neuen Bewusstseins der Gefahren durch unkontrollierte Natur- beherrschung. Der Naturbegriff steht im Mittelpunkt der vorliegenden Arbeit, die die Kohärenz des Werkes als Reaktion auf die Lebens- bedingungen des 20. Jahrhunderts versteht. Damit wird gezeigt, dass Powys' Schriften nicht allein Produkt der Idiosynkrasien ihres Autors sind, sondern auch den bei aller Widersprüchlichkeit um- fassenden Versuch darstellen, die Diagnose und Kritik eines Zeit- alters zu entwerfen, die immer zugleich auf eine exzentrische Biographie bezogen sind. Erst aus diesem Zusammenhang ergibt sich eine Perspektive, die die Spannungen zwischen Naturanschauung, Mythos und Politik, zwischen Skepsis und Phantasie hervortreten lässt.
Aus dem Inhalt: Einheit und Vielheit: Anthropomorphisierung und Naturalisierung in den Romanen - Kritik der Naturbeherrschung: The Complex Vision' - Sakralisierung als Lösungsver- such - Selbstverfügung des Subjekts - Phantasie und Integration: Autobiography.