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Die Einbeziehung ausländischer Beteiligter in US-amerikanische «class actions»

Unter Berücksichtigung des Class Action Fairness Act 2005

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Vera Hoppe

Die US-amerikanische class action ist ein Rechtsinstitut, das bisher im deutschen Rechtssystem ohne Äquivalent ist. Aufgrund immer enger werdender wirtschaftlicher Verflechtungen und einem extensiv ausgelegten US-amerikanischen Zuständigkeitsrechts ist es dennoch inzwischen auch außerhalb der USA von erheblicher Bedeutung. Vor diesem Hintergrund nimmt die Arbeit eine umfassende Analyse der bestehenden Prozessrisiken für ausländische Unternehmen vor und zeigt mögliche Vermeidungs- und Verteidigungsstrategien für sie auf. Aus Anlass wichtiger im Zeitraum der Fertigstellung in Kraft getretener Reformen, insbesondere dem Class Action Fairness Act 2005, liegt ein Schwerpunkt der Untersuchung auf den sich daraus ergebenden materiellrechtlichen Änderungen. Die Arbeit verdeutlicht, dass die class action trotz dieser Reformen auch in Zukunft für ausländische Rechtssubjekte ein erhebliches wirtschaftliches und aufgrund der uneinheitlichen Rechtsprechung kaum kalkulierbares Risiko darstellen wird.
Aus dem Inhalt: Prozessrechtliche Voraussetzungen der class action Relevanz von class action settlement und settlement class action Ablauf des Zivilverfahrens nach den FRCP – Sachliche Zuständigkeit von federal und state courts Entwicklung des Rechts der internationalen Zuständigkeit – Exorbitante Zuständigkeiten Internationale Zuständigkeit über ausländische Gesellschaften, insbesondere aufgrund von Zuständigkeitsdurchgriffen – Besondere Berücksichtigung der Zivilprozessrechtsreform 2003 und des Class Action Fairness Act 2005.