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Die Ertragsbesteuerung nationaler Konzerne

Konzernsteuerbilanz oder Weiterentwicklung der körperschaftsteuerlichen Organschaft?

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Reinhard Rupp

Das Steuerrecht sollte der wirtschaftlichen Einheit des Konzerns Rechnung tragen.
Auf Basis der Organschaftsregelungen wird in dieser Untersuchung ein Weg zur Weiterentwicklung der Konzernbesteuerung aufgezeigt, der drei Bereiche umfasst: (1) Die einheitliche Leitung als massgebliches Abgrenzungskriterium, (2) Equity-Methode und Spiegelbildtheorie als Vergleichsbilder für eine anteilige Ergebniszurechnung. Subjektive Steuerpflicht der Gliedgesellschaften hinsichtlich der Minderheitsergebnisse, (3) Ergebnisermittlung der Gliedgesellschaften unter Beachtung der Zugehörigkeit zur wirtschaftlichen Einheit: Aufschub der Gewinnrealisierung und Erfolgslokalisation.
Aus dem Inhalt: Die Konzernbetrachtung im Spannungsfeld zwischen wirtschaftlicher Einheit und rechtlicher Vielheit - Ablehnung der Konzernsteuerbilanz - Notwendige Steuersubjektivität der Gliedgesellschaften aus der Sicht der Minderheiten - Ergebniszurechnung ohne Gewinnabführungsvertrag.