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Der Gegenstand der falschen Verdächtigung

Zum Begriff der "rechtswidrigen Tat</I> in § 164 Abs. 1 StGB

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Rolf Landskron

Diese Arbeit widmet sich nach einer Darstellung verschiedener Streitfragen zu § 164 StGB der Problematik, ob der in Absatz 1 der Vorschrift verwendete Begriff der rechtswidrigen Tat den Gegenstand der Straftat nach § 164 Abs. 1 StGB abschließend kennzeichnet. Dazu werden zwei Fallkonstellationen unterschieden, und zwar die nicht straf- und verfolgbare Verdächtigung sowie das Verschweigen von Strafbarkeits- oder Verfolgungshindernissen. Nach der Auslegung der maßgeblichen Gesetze gelangt der Autor schließlich zu dem Ergebnis, die jeweils geäußerte Verdächtigung müsse in jedem Fall zur Einleitung eines Verfahrens führen können.
Aus dem Inhalt: Auslegung des § 164 Abs. 1 StGB – Darstellung sämtlicher Streitfragen zur falschen Verdächtigung, insbesondere Streit zwischen Beschuldigungs- und Behauptungslehre sowie Problem des von § 164 geschützten Rechtsguts – Zur Frage des Begriffs der rechtswidrigen Tat Unterscheidung der nicht straf- und verfolgbaren Verdächtigung sowie des Verschweigens von Strafbarkeits- oder Verfolgungshindernissen.