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Umfang und Grenzen der Vertretungsmacht des Gesellschafters einer Personenhandelsgesellschaft nach § 126 HGB

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Tilman Rosse

Die Regelung der Vertretungsmacht in § 126 HGB ist trotz ihres vermeintlich eindeutigen Wortlauts seit jeher Gegenstand vielfältiger Diskussionen. Die herrschende Meinung in Rechtsprechung und Literatur verneint die Vertretungsmacht des Personengesellschafters für sogenannte Grundlagengeschäfte. In jüngerer Zeit werden Beschränkungen der Vertretungsmacht zunehmend auch mit aktienrechtlichen Ausnahmeregelungen begründet, die auf das Recht der Personenhandelsgesellschaften entsprechend angewendet werden. Die Untersuchung weist nach, daß Beschränkungen von § 126 HGB methodisch nur in wenigen Ausnahmefällen zu begründen sind und interessengerechte Ergebnisse über die Lehre vom Mißbrauch der Vertretungsmacht erzielt werden können.
Aus dem Inhalt: Die Regelung der Vertretungsmacht im Gesellschaftsrecht – In Rechtsprechung und Literatur behandelte Problemfälle – Die Beschränkbarkeit von § 126 Abs. 1 HGB im Wege der Rechtsfortbildung.