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«Der absolute Heilbringer»

Karl Rahners fundamentaltheologische Christologie

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Krystian Kaluza

Das Christentum sieht in Jesus von Nazaret das letzte Wort Gottes an die Menschen und damit den Höhepunkt und die Erfüllung der ganzen göttlichen Offenbarungs- und Heilsgeschichte. Er ist der zugesagte Messias, der «absolute Heilbringer». Wie ist dieser Glaube zu begründen? Klingt er nicht exklusivistisch? Wie verstand sich Jesus selbst? Lässt sich sein Anspruch legitimieren? Zur Beantwortung dieser Fragen erweist sich der christologische Ansatz Karl Rahners als besonders fruchtbar. Er behält seine Aktualität, indem er den Menschen als denjenigen erklärt, der in seiner geistigen Verfasstheit die «Idee Christi» trägt, und der deshalb mit einer transzendentalen Notwendigkeit nach der Konkretisierung dieser «Idee» in der Geschichte sucht. Der Nachweis der geschichtlichen Erfüllung dieses Suchens macht die Beweisstruktur dieses Ansatzes vollständig und lässt ihn als eine Art der fundamentaltheologischen Hermeneutik lesen.
Aus dem Inhalt: Karl Rahners Modell von Fundamentaltheolgie – Jesus Christus in dem christologischen Traktat der Fundamentaltheologie – «Der absolute Heilbringer» und die Selbsterfahrung des Menschen – «Der absolute Heilbringer» und die Erfahrung der Geschichte.