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«concordia magna»

Der Magdeburger Stadtfrieden vom 21. Januar 1497

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Gudrun Wittek

Der Frieden galt im Mittelalter als sehr hoher Wert. Das zeigt dieses Buch am Beispiel einer herausragenden Urkunde. Sie öffnet den Blick auf einander widerstreitende Parteien und deren Exponenten, ihre Handlungsgrundlagen, Bedürfnisse, Ziele, Motive und Normen. Mit den Mitteln vergleichender Stadtgeschichtsforschung und den Möglichkeiten interdisziplinären Herangehens wird der Weg eines Stadtfriedens nachgezeichnet. Es wird verdeutlicht, wie tief er verwurzelt war, wie weiträumig seine Sicherung erfolgte. Der Leser erkennt aber auch die Qualität dieses Friedens sowie seine Perspektiven.
Aus dem Inhalt: Gudrun Wittek: Was war mittelalterlicher Stadtfrieden? Eine Einführung – Gudrun Wittek: Die Verteidigung der Magdeburger Stadtfreiheit gegen Erzbischof, König und Reich - fixiert im Stadtfriedensvertrag vom 21. Januar 1497 – Eberhard Holtz: Der Vertrag zwischen Erzstift und Alter Stadt Magdeburg vom 21. Januar 1497 - Anmerkungen aus diplomatischer Sicht – Jörg Rogge: Ernst von Sachsen, Erzbischof von Magdeburg und Administrator von Halberstadt (1476-1513) – Michael Thomas: Woldemar VI., Wilhelm und Adolf II - drei Anhaltiner und der Magdeburger Stadtfrieden von 1497 – Gudrun Wittek: Die Bürgermeister von Magdeburg Heinrich und Heyne Alemann - oder ein kurzer Blick auf die Diplomatie der spätmittelalterlichen Stadt – Michael Scholz: Magdeburg, Halle und der Erzbischof - Überlegungen zur Verlegung der erzbischöflichen Residenz nach Halle – Albrecht Hagenlocher: Übersetzung des frühneuhochdeutschen Textes in die Gegenwartssprache – Gustav Hertel (†): Die transkribierte Urkunde – Thomas Lux: Anmerkung zur Transkription der Vertragsurkunde – Gudrun Wittek: Stadtfrieden - ausgewählte Beispiele aus Halle, Halberstadt, Quedlinburg und Stendal im Vergleich – Olaf Mörke: Der gewollte Weg in Richtung ‘Untertan’. Ökonomische und politische Eliten in Braunschweig und Göttingen vom 15. bis ins 17. Jahrhundert – Gudrun Wittek: Zusammenfassung.