Show Less
Restricted access

«From Fact to Fiction». Zum Funktions- und Statuswandel der Fotografie seit der Konzeptkunst

Series:

Kassandra Nakas

In der Konzeptkunst der 1960er Jahre werden die künstlerischen Verfahren, die Rolle des Autors und der Status des Kunstwerks einer kritischen Befragung unterzogen. Im fotografischen (Ab-)Bild findet der antimodernistische Angriff auf die repräsentativen Werte der Kunst ein geeignetes künstlerisches Medium. Im folgenden Jahrzehnt werden in der Auseinandersetzung mit der Fotografie hingegen verstärkt fiktionale und narrative, von der Realitätsgebundenheit des Mediums zunehmend losgelöste Inhalte verhandelt. Mit John Baldessari und Victor Burgin werden exemplarisch zwei Künstler vorgestellt, die sich seit den 1960er Jahren kontinuierlich mit dem fotografischen Medium, seinen massenmedialen Erscheinungsweisen und seiner Beziehung zur Sprache beschäftigt haben und so, unter verschiedenen kritischen und theoretischen Voraussetzungen, zu Wegbereitern einer Visual Culture wurden.
Aus dem Inhalt: Fotografie als Provokation. Die Auseinandersetzung mit dem Modernismus – Pointing at things...: Fotografie als Fakt – Paraphrasen und Passionen. Die (De-)Konstruktion narrativer Strukturen – Projektionen und Fiktionen: Die ‘Denkbilder’ der 1980er Jahre.