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Die Haftung wegen Rechtsgutsverletzungen in den Fällen der (so) nicht verhinderten und der vorsätzlich herbeigeführten Empfängnis

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Sabine Szonn

Die Haftung für Rechtsgutsverletzungen bei (so) nicht gewollter Empfängnis hat zuletzt durch die Schadensersatzrechtsreform Veränderungen erfahren. Diese Arbeit hilft allen, die sich mit Fällen durchkreuzter Familienplanung auseinandersetzen. Nach einem Überblick über die interessanten Fallvarianten folgt eine Untersuchung der gefährdeten Rechtsgüter sowie vertraglicher (§ 280 I BGB) und gesetzlicher Ansprüche. Die Verletzung eines Persönlichkeitsrechts auf Familienplanung wird in besonderen Fällen vorsätzlichen Handelns bejaht. Die Haftung für Körper-/Gesundheitsverletzungen hängt primär vom Schutzzweck der verletzten Norm ab. Die Grundrechte des Kindes schließen eine Haftung nicht aus; dessen Existenz steht jedoch der Geltendmachung eines Schmerzensgeldes grundsätzlich entgegen.
Aus dem Inhalt: Rechtsprechung: Die Fälle der (so) nicht verhinderten bzw. vorsätzlich herbeigeführten Empfängnis – Die betroffenen Rechtsgüter und der Anknüpfungspunkt für deren Verletzung – Anspruchsgrundlagen – Inhalt und Umfang des Schadensersatzanspruchs – Der Ersatz der immateriellen Nachteile – Die Durchsetzbarkeit von Schadensersatzansprüchen.