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Prioritätenwechsel in der deutschen Außenpolitik?

Berlin, Paris, Washington – das strategische Dreieck der deutschen Außenpolitik nach dem 11. September 2001

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Kai Behrens

Die Terroranschläge vom 11. September 2001 und der Irak-Krieg 2003 haben der Debatte um Kontinuität und Wandel in der deutschen Außenpolitik neue Aktualität verliehen. Besonders im «strategischen Dreieck» Berlin-Paris-Washington stellt sich die Frage nach einem außenpolitischen Prioritätenwechsel. Dieser Frage wird mithilfe einer diskursanalytischen Untersuchung der handlungsleitenden Normen der deutschen Außenpolitik nachgegangen. Vor allem die zahlreichen Konflikte mit den USA offenbaren letztlich eine veränderte Normenhierarchie in der deutschen Außenpolitik. Diese Entwicklung ist jedoch weder mit der häufig vermuteten machtpolitischen Neuorientierung gleichzusetzen, noch lässt sie automatisch auf einen grundsätzlichen außenpolitischen Prioritätenwechsel im «strategischen Dreieck» schließen.
Aus dem Inhalt: Außenpolitik der Bundesrepublik Deutschland – Kontinuität und Wandel der deutschen Außenpolitik in ihrem «strategischen Dreieck» – Normenhierarchien und historische Muster der deutschen Außenpolitik – Außenpolitische Prioritätenkonflikte – Deutsch-französische Beziehungen seit 1945 – Deutsch-amerikanische Beziehungen seit 1945 – 11. September 2001 – Irak-Krieg 2003 – Zivilmachtskonzept – Außenpolitikanalyse – Konstruktivismus – Diskursanalyse.