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Mortifikation und Beschwörung

Zur Veränderung ästhetischer Wahrnehmung in der Moderne am Beispiel des Frühwerkes Richard Beer-Hofmanns- Mit einem Anhang: Erstveröffentlichung von Richard Beer-Hofmann, «Pierrot Hypnotiseur» (1892)

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Am Werk des Wiener Schriftstellers Richard Beer-Hofmann (1866-1945) werden Merkmale einer veränderten ästhetischen Wahrnehmung in der Moderne untersucht und als Versuch des bürgerlichen Subjekts gedeutet, sich in der industrialisierten und urbanisierten Umwelt zwischen Grössenphantasien und Ohnmachtsgefühlen zu stabilisieren. Impressionismus und Jugendstil lassen sich als Bewältigung dieser Krise lesen: Der gesellschaftlich produzierte Narzissmus des Subjekts wird ästhetisch kommunikabel gemacht. Die Arbeit liefert damit einen Beitrag zum Verständnis der Österreichischen Moderne.
Aus dem Inhalt: Das Nervöse Zeitalter: Elemente zu einer Theorie ästhetischer Wahrnehmung am Jahrhundertende (Jugendstil/Impressionismus) - «Der Tod Georgs» (Interpretationen) - Zionismus und Ästhetizismus - Wahrnehmung/Bewusstsein/Ästhetische Form (Ernst Mach, Alois Riegl, Richard Beer-Hofmann).