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Gemeinsam geführte Unternehmen im Bilanz- und Gesellschaftsrecht

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Markus Lauer

Gemäß § 310 HGB kann anstelle der Vollkonsolidierung die quotale Konsolidierung eines Unternehmens erfolgen, wenn es von einem in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen und mindestens einem konzernaußenstehenden Unternehmen gemeinsam geführt wird. Eine umfassende Definition des unbestimmten Rechtsbegriffs gemeinsame Führung hat weder die Literatur bisher erreicht, noch war die Rechtsprechung mit ihr befasst. Diese Arbeit entwickelt daher eine Bestimmung des Begriffs unter juristischen und betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten und untersucht Fragestellungen, die sich – abhängig von der Rechtsform des gemeinsam geführten Unternehmens – im Bilanz- und Gesellschaftsrecht in diesem Zusammenhang ergeben.
Aus dem Inhalt: Auffassungen zur gemeinsamen Führung – Zur Bedeutung von gemeinsam im Sinne des § 310 HGB – Zum Begriff der Führung im Sinne des § 310 HGB – Gemeinschaftsunternehmen als Gegenstand von § 310 HGB – Der Begriff der gemeinsamen Führung aus Sicht der Konzernrechnungslegung – Das Problem der gemeinschaftlichen einheitlichen Leitung – Abgrenzung der in der Konzernrechnungslegung verwendeten Leitungskonzepte.