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Der Einsatz von Schiedsgerichten im organisierten Sport

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Matthias Holla

Von Seiten des organisierten Sports wird zunehmend der Wunsch nach Einführung einer Sportschiedsgerichtsbarkeit geäußert und in der Praxis auch umgesetzt. Auf internationaler Ebene zeigt sich dieser Trend am Beispiel des Tribunal Arbitral du Sport bzw. Court of Arbitration for Sport (TAS/CAS). Die Bedeutung dieses Sportschiedsgerichts wird in Zukunft noch wachsen, da der Antidoping Code der Welt-Antidoping-Agentur (WADA) den TAS/CAS für alle dopingrelevanten Streitigkeiten abschließend als höchste Entscheidungsinstanz vorsieht. In Umsetzung des Antidoping Code wird auch auf nationaler Ebene über die Gründung eines nationalen Sportschiedsgerichts nachgedacht. Ob nun die Schiedsgerichtsbarkeit eine bessere Alternative zur Beilegung von Sportstreitigkeiten sein kann, hängt von der konkreten Ausgestaltung des Schiedsverfahrens ab. Die Untersuchung arbeitet den rechtlichen Rahmen einer Sportschiedsgerichtsbarkeit heraus und zeigt Lösungsmöglichkeiten für die praktische Umsetzung auf.
Aus dem Inhalt: Normative Rahmenbedingungen der Schiedsgerichtsbarkeit – Begründung der schiedsrichterlichen Zuständigkeit – Das Schiedsgericht – Das Schiedsverfahren – Mehrparteienschiedsverfahren – Der Schiedsspruch.