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Typisch österreichisch?

Eine motivationsanalytische Überprüfung nationaler Stereotypen hinsichtlich Leistungs- und Machteinstellungen in Österreich, Deutschland und Italien

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Alexandra Michal

Sind «die Deutschen» tatsächlich so ehrgeizig und leistungsorientiert wie man ihnen nachsagt? Stimmt es, dass Italien das Land des «dolce far niente» ist? Und wie verhält es sich mit Österreich? Ausgehend von diesen und ähnlichen nationalen Stereotypen wird das Wesen dieser Völker hinsichtlich Leistung und Macht überprüft, sodass Antworten auf diese Fragen (für 1970 bis 2003) gegeben werden können. Der großen Tradition McClellands folgend werden die Neujahrsreden der Repräsentanten der Völker (Bundespräsidenten bzw. Bundeskanzler) herangezogen und inhaltlich mit Hilfe des Thematischen Apperzeptionstests (TAT) von Murray analysiert. Dabei wird auch die Auswirkung bedeutender historischer Ereignisse auf die Ausprägung der beiden Merkmale beobachtet (der EU-Beitritt Österreichs 1995, die «Wende» in Deutschland 1989 und der Beginn der größten Regierungskrise der Nachkriegszeit in Italien 1992).
Aus dem Inhalt: Nationale Stereotypen in Bezug auf Leistung und Macht hinsichtlich Deutscher, Italiener und Österreicher – Grundlagen der und Einführung in die Motivationsforschung – Leistungsmotivation – Machtmotivation – Der eigenständige Ansatz: Darstellung der Untersuchung – Empirie.