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Sexualität und Kontrolle

Verfolgung und Diskriminierung Homosexueller in Österreich im Dritten Reich und heute

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Veronika Weis

Diese Arbeit befasst sich politikwissenschaftlich mit Sexualität. Welche Macht wird durch die Sexualität auf den Menschen ausgeübt, welche sexuelle Orientierung wird sanktioniert und welche Form der Sexualität steht im Interesse der Machterhaltung? Gibt es eine gemeinsame Ursache für die Diskriminierung Homosexueller und die Unterdrückung der Frau? Emanzipierte Frauen und Homosexuelle stehen dem Reproduktionsgedanken im Wege. Durch Normen und Formen der sozialen Kontrolle wird versucht, das heterosexuelle Beziehungsmodell in einer patriarchalen Welt durchzusetzen. Deutlich spiegelte sich das im Dritten Reich in Österreich in der Geschlechter- und Homosexuellenpolitik wider. Anhand geschichtlicher Fakten werden Mechanismen aufgezeigt und ihr Fortbestand in der Gegenwart behandelt.
Aus dem Inhalt: Allgemeine Mechanismen der Instrumentalisierung der Sexualität – Frauenbewegung, Homosexuellenbewegung und Sexualpolitische Bewegung der ersten Republik und ihre Zerschlagung – Von der Stigmatisierung bis zur physischen Vernichtung Homosexueller – Schwule unter den NationalsozialistInnen – Der Fall Ernst Röhm – Die Hitlerjugend – Die Wehrmacht – Die Situation in der Zweiten Republik, die Sexualität wird weiterhin kontrolliert.