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Johann Georg Hamann und David Hume

Metaphysikkritik und Glaube im Spannungsfeld der Aufklärung- I und II

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Thomas Brose

Am Anfang stehen Fragen: Was bewegt Hamann, sich so vehement auf Hume einzulassen? Wie kommt der als Wortakrobat bekannte Aufklärungskritiker dazu, sich auf einen skeptischen Philosophen zu berufen? Wieso seine Hume-Übersetzungen? Warum drängt es den religiösen Autor, Argumente eines notorischen Religionskritikers zu propagieren? Alles ein großes Missverständnis? Und Kant? Auf dem Höhepunkt dieser an Pointen reichen Arbeit wird plötzlich deutlich: Ohne Hamanns Hume ist die Transzendentalphilosophie nicht adäquat zu verstehen.
Aus dem Inhalt: I. Hamann - Grundlagen: Zu Hamanns intellektueller Biografie in der Vorlondoner Zeit (1730-1758) – Hamanns Antipoden: Christian Wolff und Johann Salomo Semler – Londoner Schriften: Zeugnisse einer Lebenswende – Hermeneutische Vergewisserung: Für Augustinus gegen Chladenius – Der Weg zum theologischen Autor: Hamann und Luther – II. Hume - Metaphysikkritik und «natural belief»: Der Glaube an die Existenz Gottes ist keine unabweisbare Überzeugung – III. Hamann und Hume - Hamann entdeckt Hume: Aneignung und Umgang – Sokratische Denkwürdigkeiten – Aesthetica in nuce – Hamann und Herder: Die Herderschriften – Hamanns Hume: Treatise und Dialogues – Hamann und Mendelssohn – Hamann und Kant - mit Blick auf Hume – Wirklichkeitssinn: Fähigkeit zur Erfahrung.