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König Ludwig VI. von Frankreich und die Kanonikerreform

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Julian Führer

Die Regierungszeit König Ludwigs VI. von Frankreich (1108-1137) ist von vielfältigen innerkirchlichen Reformbestrebungen geprägt, die mitunter erhebliche Konflikte nach sich zogen. Die Arbeit untersucht die Rolle des Königs in den Reformdebatten der Zeit und stellt die Regularkanoniker ins Zentrum. Die Gründung von Saint-Victor bei Paris fällt in diese Zeit, aber auch in anderen Bistümern gab es vergleichbare Gemeinschaften. In einer vergleichenden Perspektive wird das vorwiegend urkundliche Material gesichtet. Die Untersuchung zeigt, daß der König hier weitgehend von den Amtsträgern in seinem persönlichen Umfeld und in den einzelnen Diözesen abhängig agierte.
Aus dem Inhalt: Ludwig VI.: ein Herrscher und sein Handlungsspielraum – Beziehungen zu einzelnen Kanonikergemeinschaften – Vergleich mit anderen Gemeinschaften – Das Gewicht der Bischöfe.