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Theorie der kognitiven Semantik und Pragmatik

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Hans Bickes

Nach Diskussion verschiedener Semantiktheorien erfolgt die Grundlegung einer semantisch-pragmatischen Zeichentheorie auf der Basis der strukturalistischen Theorienauffassung (non-statement view von Theorien). Im Mittelpunkt steht eine Definition des Begriffsbegriffs. Begriffe werden als Inhaltsseite von Zeichen in Analogie zu wissenschaftlichen Theorien mengentheoretisch in extensionaler Weise rekonstruiert. In der resultierenden Theorie der Kognitiven Semantik und Pragmatik fallen Kennen und Können zusammen: Zeichen stellen Verwendungsfähigkeiten dar, über die derjenige verfügt, der über die Paradigmen der jeweiligen Zeichen verfügt. Zeichen werden ferner als minimalstrukturierte, auf Handeln im kommunikativen Kontext bezogene Erkenntniseinheiten aufgefasst.
Aus dem Inhalt: Kritik der Komponentialsemantik, der Sem-Semantik und der logischen Semantik - Intentionalität - Explikation von «Theorie» und «Begriff» - Zeichen als Kognitionen.